Seveneleven

thomas am 26. July 2010 um 1:28 pm

Seveneleven

Für den Patenonkel, Amelie hat mit Papas Hutsammlung gespielt.

Von wem hat sie das?

thomas am 22. July 2010 um 11:19 am
Heute beim Fruehstueck:
A: Papa, was hast Du da?
T: Eine Laugensemmel mit Nutella
A: Darf ich mal probieren? (Evil Grin)
T: Ja (gibt eine halbe zusammengelegte Semmel an seine Tochter zum abbeisen)
A: (beisst geschickt das halbe Broetchen ab)
A: Ich hab Papas Semmel geklaut (Grinst)
T: (resignierend)  willst du den Rest auch haben?
A: Ja
T: Krieg ich dann wenigstens Dein Croissant?
A: Ein kleines Stueck.

The joy of parenting....

Kinder und Hunde…

thomas am 15. July 2010 um 12:57 pm

Entschieden

melanie am 12. July 2010 um 8:00 pm

Heute habe ich endlich unsere Briefwahl(abstimungs)unterlagen zur Schulreform in den Breifkasten geworfen.

Wir haben für die Primarschule gestimmt! Ich hoffe sehr, dass durch dieses Konzept etwas mehr Bildungsgerechtigkeit erreicht werden kann. Die Umstellung auf Primarschule wird zwar als alleinige Maßnahme nicht ausreichend sein, aber ist vielleicht der erste Schritt in die richtige Richtung.

Vielleicht hat nun die ein oder andere schon herausgelesen, dass meine/ unsere Entscheidung scheinbar auch nicht aus vollem Herzen getroffen wurde und das stimmt zumindest für meinen Teil auch. Ich habe kürzlich ein sehr spannendes Dossier in der Zeit gelesen und da wurde die Maßnahme Primarschule, zwar nicht grundsätzlich als falsch aber eben als unzureichend zur Verbesserung der Bildungsgerechtigkeit dargestellt.

Wer sich jedoch ernsthaft mit den Zielen der Initiative “Wir wollen lernen” beschäftigt hat und nicht selbst zu deren “Dunstkreis” gehört, muss wohl auch eingestehen, dass es dort darum geht weiterhin in der monetären Elite unter sich zu bleiben. Interessanter Beitrag dazu findet sich hier.

Bleibt also noch die Alternative nicht wählen, die ich auch ernsthaft in Erwägung gezogen habe, da bei nicht ausreichender Stimmzahl für den Volksentscheid, automatisch die Vorlage der Bürgerschaft, sprich Primarschule gilt. Aber ich denke eben auch immer Demokratie lebt vom Mitmachen und wenn nun die Initiative “Wir wollen lernen” genug Leute mobilisiert, zeigt sich wieder nur einmal, Geld regiert die Welt und da wollte ich mein Kreuz dann doch dagegen setzen.

Wie seht ihr das, Primarschule oder nicht?

Eindeutig

melanie am 30. June 2010 um 8:48 am

Amelie hat eine Papa - Phase, deutlich zu merken an folgendem Kommentar am vierten Tag der väterlichen Abwesenheit:

“Mein Papa soll wieder da sein. Mama soll Wien fliegen.”

Na toll, da hampelt man sich vier Tage lang einen ab mit Garten und plantschen und Freibad um die Tochter bei Laune zu halten und dann so was.

Ich würde sagen der nächste “Solourlaub” steht mir zu ;-)

Lebenszeichen

melanie am 16. June 2010 um 11:26 am

Schon wieder ist ein Monat ohne Blogeintrag verstrichen.

Da gerade im Moment auch nicht viel Zeit zum Schreiben ist, hier im Telegrammstil, was so los war, einiges davon werden wir nochmals ausführlich mit Bildern illustrieren.

Amelie hat nach einigen Tagen ihre Mundfäule überwunden, darauffolgende Nächte mit scheinbar aus Alpträumen brüllend erwachendem Kind konnten dank Homöopathie (danke Samuel Hahnemann) zum Glück schnell geheilt werden.

Rechtzeitig genesen, konnte Amelie dann von 26. - 28.05. mitfahren auf die Kita Kinderreise nach Sprötze. Wir haben diese Zeit zum Essengehen und Freunde treffen genutzt, da war auch sehr schön. Amelie kam dann ganz in Pfadfindermanier total dreckig und müde nach Hause - genauso wie es sein soll.

Am 01. Juni ging es nach München, denn am 05.Juni stand das Ereignis des Jahres bevor: Hochzeit von Katharina und Bernhard - und es war DAS Ereignis des Jahres, so wunderwunderschön, ich war an diesem Tag unzählige Male zu Tränen gerührt und habe noch jetzt beim Erinnern feuchte Augen.

Zwei Tage danach gab es für Amelie und Thomas Urlaub im bayrischen Wald mit Oma und Opa (bzw. den Eltern).

Ich bin wieder nach Hamburg gefahren und habe die sturmfreie Bude genossen und gleichzeitig meine Lieben ganz doll vermisst.

Seit Sonntag sind wir nun wieder vollzählig hier in der Alsterdorfer Straße versammelt.

Wer mal lesen will, warum es hier immer wieder so lange Pausen gibt, sollte hier nachlesen. Anna beschreibt das perfekt, unser Alltag ist zumindest für mich ja nicht täglich von Arbeit geprägt, trotzdem gibt es einige Ähnlichkeiten.

So versprechen kann ich nichts, wir bitten euch einfach weiterhin um Geduld und Nachsehen für unregelmäßige Beiträge, aber es wird weiterhin welche geben.

Die Leiden der jungen Amelie B.

melanie am 18. May 2010 um 8:04 pm

Amelie hat die zwar harmlose, aber sehr schmerzhafte Stomatitis aphtosa befallen. Die Arme hat den ganzen Mund voll offener Stellen und heute seit dem Frühstück bis abends nach sieben nichts gegessen. Sogar der Schnuller wurde aufgrund von Schmerzen abgelehnt, genauso alles, was wir zu esen oder trinken angeboten haben. Und auch die Eltern leiden sehr, wenn das Kind schreiend vor Schmerzen nachts oder aus dem Mittagsschlaf aufwacht und ansonsten den Großteil des Tages mit weinen und der Aussage “mein Mund tut so weh” verbringt.
Um die Schmerzen wenigstens zeitweise zu lindern bekommt Amelie Paracetamol, was natürlich auch das Fieber senkt, dass somit seine hilfreiche Funktion zur Virusbekämpfung nicht ausüben kann - Teufelskreis.

Wir hoffen nun auf eine ruhigere Nacht und ein genesendes Kind morgen!

Time goes by so quickly

melanie am 7. May 2010 um 11:26 am

Kaum zu glauben, aber wahr, bald ist es schon 2010 ein halbes Jahr.

Okay genug der sinnlosen Reimerei. Fakt ist, es ist nun schon Mai und die Zeit verfliegt derzeit nur so. Hinzu kommt, dass hier seit 2,5 Monaten nichts neues mehr steht, das soll sich ändern. Da nun ja tatsächlich bald das erste halbe Jahr dieses neuen Jahrzehnts vergangen ist, möchte ich euch nicht vorenthalten, was wir denn in dieser Zeit so getrieben haben. Kommt jetzt nur als Aufzählung, denn für ausführliches erzählen ist es zu viel:

  • 4. - 09.01.10: Besuch in München mit Familienfeier

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  • 10.01. - 17.01.10: Skiurlaub im Familienhotel Almhof in Gerlos mit Kinderattraktion Almi

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  • 24.01.10: Besuch in Halstenbek

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  • 03.02.10: Melanie fängt bei der Caritas an
  • 09. - 14.02.10: Amelie hat Mittelohrentzündung
  • 13.02.10: AMELIE WIRD 2! Familiengeburtstagsfeier (Besuch von Katharina und Bernhard und Oma Karo)

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  • 15.02.10: Fasching im Kinderhaus, Amelie ist Sterntaler

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  • 15.02.10: Erster Todestag Mama
  • 20.02.10: Amelie feiert ihren Kindergeburtstag mit ihren Freunden nach
  • 05.03. - 12.03.10: Amelie hat Magen Darm Grippe und die Waschmaschine läuft auf Hochtouren
  • 21.03.10: Treffen der alten Krabbelgruppe in Norderstedt

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  • 23.03.10: Amelie lernt Laufradfahren

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  • 26.03. - 29.03.10: Katharina und Bernhard sind zu Besuch inklusive Hochzeitsgarderobenshopping für Melanie
  • 27.03.10: Erster Garteneinsatztag - wir haben einen Garten

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  • 01.04. - 05.04.10: Opa Gerhard und Sylvia kommen zu Besuch, der Osterhase versteckt ein Nest für Amelie im Haynspark, die beiden Südländer segeln über die stürmische Außenalster

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  • 29.04.10: Amelie übernachtet im Kinderhaus

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Daneben der ganz normale Alltag mit Kinderhaus, Arbeit, Spielplatz und Garten und was da jeweils so dazu gehört.

Seitdem Mitte/ Ende März der Schnee weg ist udn der Frühling Einzug gehalten hat, geht es uns ziemlich gut. Falls jemand mal ein paar Stunden Zeit übrig hat, bitte gerne vorbeischicken, denn langweilig wird es hier nie und oft fehlt Zeit für die oder andere Tätigkeit (z.B. auch Blogschreiben).

Viele Grüße von Familie Babst

Mittelstand macht Aufstand

melanie am 4. May 2010 um 12:56 pm

Letzte Woche Montag haben Hamburger Eltern und andere familienfreundliche Hamburger gegen die geplante Erhöhung der Gebühren für die Kindertagesbetreuung demonstriert.

Der Senat plant ab Mai 2010 das Essensgeld von 13 auf 21€ pro Monat zu erhöhen (bzw. für Schulkinder auf 42€ pro Monat), außerdem werden die Höchstsätze erhöht. Bisher musste eine dreiköpfige Familie für eine tägliche 8stündige Betreuung für Kinder von 0 - 6 Jahren (bzw. Schuleintriit) maximal 383€ im Monat bezahlen. Dieser Betrag war bei einem gemeinsamen Familieneinkommen ab 3000€ fällig, hinzu kamen noch die 13 Euro Essengeld, insgesamt also 396€ jeden Monat.

Meines Erachtens ist das viel Geld, zumal ein gemeinsames Einkommen von 3000€ ja bedeuten könnte, dass beide Elternteile je 1500 netto verdienen, was nun wirklich kein Spitzengehalt ist.

Zukünftig wird der Höchstbeitrag 483€ betragen, allerdings wurden hierfür auch die Einkommensgrenzen erhöht, dieser Betrag ist erst ab einem gemeinsamen Einkommen von 4000€ fällig. Allerdings gibt es auch Zwischenstufen und so muss z.B. einen Familie mit einem Einkommen von 3300 € bereits 413€ im Monat plus das gestiegene Essensgeld von 21€, sprich 434€ bezahlen.

Wir haben bisher insgesamt 313€ pro Monat bezahlt bei einem gemeinsamen Einkommen von etwa 2700€.

Glücklicherweise sind wir nur von der Essensgelderhöhung betroffen, trotzdem haben wir uns dem Protest gegen die Erhöhung angeschlossen.

Kritisiert an dem Protest wurde, dass die Erhöhung ja nur die Besserverdienden bzw. den Mittelstand betreffen würde und die könnten das ja ganz gut verkraften.

Stimmt, ja es betrifft den Mittelstand und damit uns ganz persönlich, denn wir sind der Mittelstand! Und klar, kann man argumentieren es ist ein Luxusproblem, dass ich mich über die Erhöhung ärgere, denn ich habe ja die finanziellen Ressourcen mein 2jähriges Kind in einer Kita betreuen zu lassen.

Wir haben uns dafür entschieden, dass Amelie seit ihrem ersten Geburtstag in einer Kita betreut wird, wäre ich nicht Mittelstand, dann hätte ich diese Entscheidung vielleicht nicht so aus freien Stücken treffen können, denn z.B. könnte es dann sein, dass mein Kind einen erhöhten pädagogischen Bedarf hat, da es unter erschwerten Bedingungen aufwächst, wie beispielsweise Arbeitslosigkeit beider Eltern oder wenn ich alleinerziehend wäre, dann müsste ich einfach (mehr) arbeiten und bräuchte deshalb einen Kitaplatz oder mal angenommen wir kämen nicht aus Deutschland und würden zuhause nicht deutsch sprechen, so wäre es auch aus sprachlicher Integration wichtig für mein Kind eine Kita zu besuchen.

Wahrscheinlich wäre ich in diesen Situationen froh um beinahe jeden Kitaplatz, der für mich günstig gelegen ist, da ich einfach nicht so viele Handlungsspielräume hätte, wie wir es in unserer Realität gehabt haben. Wir haben Amelie´s Kitaplatz sehr sorgfältig ausgewählt, uns das Team angeschaut, die Räume und das Konzept und uns dann entschieden.Das heißt wir haben eine Entscheidung aus der Situation einer mittelständischen Familie getroffen und dürfen uns nun auch über mittelstandbetreffende Änderungen ärgern und dagegen protestieren.
Ich ärgere mich über dieses Mittelstandsargument aus mehreren Gründen:

1. gehöre ich dazu und verstehe nicht, warum ich gegen etwas nicht protestieren soll, was mich schlechter stellt

2. hat der sogenannte Mittelstand mit knapp 3000€ im Monat, wovon bei uns schonmal ein Drittel für die Miete wegfällt und dann eben noch gut 300€ für die Kinderbetreuung am Ende des Monats kaum was übrig und nicht viel Spielraum und ich denke so geht es vielen Mittelstandsfamilien, d.h. das Geld ist verplant und zwar nicht für Luxusgüter, sondern eben den alltäglichen Bedarf

Gegen die Erhöhung bin ich deshalb, da dies ein falsches Signal ist, insbesondere an berufstätige Frauen. Hier wieder unser persönliches Bespiel: Im letzten Jahr haben wir vor meiner bezahlten Berufstätigkeit 220€ im Monat bezahlt, dann habe ich 400€ im Monat netto verdient und der Beitrag ist auf die oben genannten 313 € angestiegen. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet und ganz platt muss man sagen, ich arbeite für den Kitabeitrag. Natürlich könnte ich einfach nicht arbeiten oder wieder ohne Gehalt. Aber das sehe ich gar nicht ein, denn ich will arbeiten und zwar wenigstens für ein bißchen Geld, schließlich habe ich ein Studium abgeschlossen und könnte meine Rolle als Mutter ohne Berufstätigkeit meines Erachtens schlechter als jetzt ausüben. Außerdem können wir auch mein mickriges Gehalt gut gebrauchen, weil wie oben bereits vorgerechnet am Ende des Monats nicht viel übrig bleibt. Hinzu kommen die unzähligen Vorteile für Amelie und ihre Entwicklung.

Des Weiteren richtet sich der Protest nicht nur gegen die Erhöhung des Maximalbeitrages, sondern auch gegen die Essensgelderhöhung, die alle Familien betrifft, sowie die Verkürzung der Betreuungszeit von 14 auf 12 Jahre.

Aus all diesen Gründen bin ich gegen die Erhöhung der Kitagebühren!

So ich hoffe, dass war jetzt alles nicht zu viel und noch verständlich und wer diskutieren will, immer gerne!

Infected

melanie am 21. February 2010 um 8:51 pm

Last week our little girl was sick and I had to go bed with her at 7 pm. As this is not my sleeping time I asked my perfect husband to put an audiobook on his iPod to listen to.

I quickly decided to listen to Twilight, the first part of Stefanie Meyer´s Vampire Saga.

And since then I´m wearing white headphones in my ears every free minute. I am even volunteering for householdshores because I think this is the best time to listen to audiobooks.

The story is easy to understand and it is rather trivial, but it is very nice to hear something like that. Basically it is a lovestory with vampires and werewolves. Due to my constant listening I´m already at the thrid part (Eclipse) and there is only one more to go. I should cut my iPod time a little short or it will be over so soon but there is stilll enough to do in the appartement and I must confess I just like it to much to resist.

Until now only Harry Potter had the same effcet on me and as I already know all this stories by heart it is so great to have something new.

So go on call me childish but I´m enoying all the iPod time I can get ;-)

Hope you have something fun to read or listen to these days.

P.S: This post is written in English because the story is told in English.